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- 2.1.2012: Lehrende Weis' über die richtige Weis' von Text
- 1.7.2011: Hatten Sie lauter Sehr Gut im Volksschulzeugnis?
- 31.1.2011: Was ist eine Privatuniversität?
- 23.1.2011: Buchbesprechung: Voggenhuber: „Reden gegen die Schwerkraft“
- 12.1.2011: Buchbesprechung: Voggenhuber "Reden gegen die Schwerkraft"
- 10.1.2011: Kein Kommentar...
- 24.11.2010: Fortsetzung des Blogs folgt...
- 17.9.2010: Wählen nach der Wahl? Bitte nicht!
- 12.8.2010: Deutsch lernen oder überhaupt was Lernen?
- 1.6.2010: Kranke Kassen
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Archive für Januar 2011
Was ist eine Privatuniversität?
31.1.2011 von ruth.
Nun, der Unterschied zwischen einer staatlichen und einer privaten Uni sei, dass die eine seitens der staatlichen Verwaltung eingerichtet wurde, die andere von irgendeiner privaten Instanz geführt werde – sollte man meinen. Natürlich wird man angesichts der Größe des Projektes, das eine Universität bzw. schon allein ihre Gründung darstellt, auch bei der privaten Führung schnell an größere Institutionen denken – vielleicht eine Religionsgemeinschaft oder irgendeine gemeinnützige Stiftung, die nicht ganz frei von ideologischem Interesse sein mag. Aber privat eben und nicht staatlich.
Private Unis haben mancherorts den Geruch von Elite und hoher Qualität zu allerdings auch hohen Preisen. Das mit der Qualität ist nicht immer so. Von einem südwesteuropäischem Land erzählt man, dass dort schlechte Privatuniversitäten die Funktion erfüllen, Sprößlingen betuchter Familien auch im Falle mangelnder Begabung gegen entsprechende Studiengebühren noch zu einem akademischen Titel zu verhelfen. Privat muss also nicht automatisch besser sein.
Aber generell bietet ein bunteres und reicheres Angebot an (auch privaten) Universitäten in einem Land die Chance auf eine Hebung des Niveaus, denn Konkurrenz spornt schließlich an.
Österreich hat zu wenige Studienplätze und würde mehr Universitäten gut vertragen – insbesondere auch mehrere kleine spezialisierte Unis zum Ausgleich des wahnsinnigen Massenbetriebes der staatlichen Universitäten. Daher wäre ich eigentlich der Meinung, wir könnten ruhig mehr Privatunis in diesem Land brauchen. Sogar, wenn man meint, dass solche Unis nicht allen offen stünden, würden sie eine Konkurrenz für bestehende Unis bringen, und natürlich neue Studienplätze. (Und obendrein muss man gar nicht die pessimistische Annahme hegen, dass private Unis nur für höhere Söhne und Töchter gutbetuchter Häuser wären, denn unter Umständen kümmern sich private Unis mehr darum, ihren Studierenden bei der Finanzierung auch zu helfen – durch Vermittlung von Stipendien oder Bekanntmachung von Kreditangeboten.)
Doch Österreich ist dabei, eine ganz neue Art von Privatuniversitäten zu etablieren:
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Buchbesprechung: Voggenhuber: „Reden gegen die Schwerkraft“
23.1.2011 von ruth.
Teil II
Im ersten Teil dieser Buchbesprechung habe ich die Österreich-Kapitel vorgestellt. Voggenhubers Reden-Sammlung eröffnet jedoch mit den (jüngeren) Europa-Kapiteln, und innerhalb derer liegt der Schwerpunkt auf dem Ringen um den Verfassungsprozess und die Charta der Grundrechte. Die Reden aus dem Konvent zur Grundrechte-Chartar fehlen aus einem besorgniserregenden Grund: Sie wurden wie „Ratsprotokolle“ eingestuft, und daher nicht länger als drei Jahre lang aufbewahrt. Das beunruhigende an dieser Praxis ist: Der Rat hat in der EU eine gesetzgebende Funktion, und es ist aus demokratiepolitischer Sicht höchst befremdlich, dass ein gesetzgebendes Organ seine Protokolle nicht länger als drei Jahre aufbewahren muss!
Soweit es nur um die Freude an der Rhethorik geht, wird der Leser / die Leserin im Kapitel über den Verfassungskonvent durchaus entschädigt. Es ist interessant, den Unterschied zwischen den Reden aus dem Nationalrat und den „europäsichen“ Reden zu beobachten:
Geschrieben in EUropa | Drucken | 1 Kommentar »
Buchbesprechung: Voggenhuber “Reden gegen die Schwerkraft”
12.1.2011 von ruth.
(Teil 1)
Wer eine Buchbesprechung schreibt, sollte das Buch auch gelesen haben. Deshalb bin ich schon ein wenig spät dran: Johannes Voggenhubers Buch „res publica - Reden gegen die Schwerkraft“ ist bereits im Herbst erschienen.
Johannes Voggenhuber hat mit diesem Buch einen ungewöhnlichen Weg beschritten, denn Reden-Sammlungen sind heutzutage nicht grad modern. Das Erfrischende an dieser Form ist die Authenzität der Beiträge, die – wenngleich oft gekürzt, und auf dem Weg vom Mündlichen zum Schriftlichen gewiss geglättet – das wiedergeben, was gesagt wurde, ohne nachträgliches Biegen und Relativieren. Ein Nachteil mag sein, dass jüngere Leserinnen und Leser nicht automatisch den Hintergrund kennen, vor dem diese Reden gehalten wurden. Doch es lohnt sich gewiss, sich auch dann auf diese Texte einzulassen!
Das Buch eröffnet mit dem Europa-Teil, um dann zu den Reden aus dem Nationalrat zu gehen (1990er-Jahre), dann folgt das Salzburg-Kapitel (1980er-Jahre). Am Ende kehrt die Sammlung zum Aktuellen zurück mit den Beiträgen, die Voggenhuber 2010 für die „Zeit“ schrieb. Ich habe bei der Lektüre mit dem ältesten, dem Salzburg-Teil begonnen, um dann zu den Reden aus dem Nationalrat fortzuschreiten. Ich will es daher auch hier in dieser Reihenfolge vorstellen.
Geschrieben in EUropa, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Kein Kommentar…
10.1.2011 von ruth.
Sehr geehrte Damen und Herren von der ÖVP,
Ich ersuche um Verständnis, dass ich das sogenannte “Bildungskonzept”, das Sie vorgelegt haben, nicht bereit bin zu kommentieren. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Bildung | Drucken | 1 Kommentar »